Wie Sioux zu Robert Alan Packard kam

Wie Sioux zu Robert Alan Packard kam

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Wer Sioux schon länger kennt, kennt wahrscheinlich auch Robert Alan Packard. Mit seinen langen Haaren und seiner unverwechselbaren Erscheinung war er über viele Jahre bei Messen, Veranstaltungen und besonderen Anlässen an der Seite von Sioux zu sehen.

Robert stammt aus South Dakota in den USA und gehört den Yankton Sioux an. Doch wie kam es eigentlich dazu, dass sich seine Geschichte mit der einer schwäbischen Schuhmarke aus Walheim verbunden hat? Die Antwort beginnt mit einem Brief und dem 60-jährigen Jubiläum von Sioux im Jahr 2014.

Wer ist Robert Alan Packard?

Robert Alan Packard wurde in South Dakota geboren und wuchs mit seiner Verbindung zu den Yankton Sioux auf. Heute lebt er in Deutschland und arbeitet unter anderem als Steinbildhauer, Schauspieler und Model.

Vielen dürfte er aus deutschen Filmproduktionen bekannt sein. So war Robert unter anderem in „Sonnenallee“, „Der Schuh des Manitu“ und „Winnetou – Der Mythos lebt“ zu sehen. Auch bei weiteren Film-, Foto- und Werbeproduktionen wirkte er mit.

Für Sioux ist Robert jedoch schon lange mehr als ein bekanntes Gesicht.

Wie Robert und Sioux zusammenfanden

Die gemeinsame Geschichte begann im Jahr 2014. Sioux feierte damals sein 60-jähriges Bestehen und suchte für den festlichen Jubiläumsabend nach einer besonderen Idee.

Dabei erinnerte sich das Team an einen Brief, den Robert Alan Packard bereits einige Zeit zuvor an Sioux geschickt hatte. Er hatte selbst den Kontakt zur Marke gesucht, schließlich verbindet ihn als Angehörigen der Yankton Sioux schon über den Namen eine außergewöhnliche Geschichte mit unserem Unternehmen.

Der Kontakt wurde wieder aufgenommen und Robert zum Jubiläum eingeladen.

Aus dieser ersten Begegnung entwickelte sich weit mehr als ein einmaliger Auftritt: eine persönliche und freundschaftliche Verbindung zu Sioux, die Robert über viele Jahre immer wieder nach Walheim und zu Veranstaltungen der Marke führte.

Von Walheim über Mailand bis Birmingham

In den folgenden Jahren begleitete Robert Sioux bei zahlreichen Messen und Veranstaltungen im In- und Ausland, unter anderem in Berlin, Birmingham, Brüssel, Warschau und Mailand.

Auch bei Veranstaltungen unserer Handelspartner war er immer wieder zu Gast. Dabei ging es nie nur darum, vor einer Kamera zu stehen. Robert kam mit Menschen ins Gespräch, erzählte aus seinem Leben und wurde für viele Besucher zu einem vertrauten Gesicht der Marke.

Und natürlich gehörten auch Sioux Schuhe zu seinen regelmäßigen Begleitern. Besonders der Grashopper, einer der bekanntesten Schuhe unserer Geschichte, war dabei immer wieder an Roberts Füßen zu sehen.

Mehr über diesen Sioux Klassiker erfahren Sie unter [Grashopper].

Warum heißt unsere Marke eigentlich Sioux?

Die Verbindung zu Robert führt fast zwangsläufig zu einer weiteren Frage, die uns häufig gestellt wird: Wie kam Sioux eigentlich zu seinem Namen?

Unternehmensgründer Peter Sapper beschäftigte sich bereits in den frühen 1950er-Jahren intensiv mit dem Mokassin. Die ursprüngliche Konstruktion dieser Schuhe indigener Völker Nordamerikas faszinierte ihn insbesondere durch ihre besondere Weichheit und die Art, wie das Leder den Fuß umschließt.

Diese Idee entwickelte Sapper für europäische Ansprüche weiter und machte den Mokassin zu einem zentralen Bestandteil seiner jungen Schuhmarke.

Als 1954 das Unternehmen gegründet wurde, lag daher auch ein Name mit Bezug zu Nordamerika nahe: Sioux.

Der Mokassin ist bis heute fest mit unserer Marke verbunden. Noch immer entstehen Sioux Mokassins nach einem besonderen Konstruktionsprinzip, bei dem weiches Leder den Fuß weitgehend umschließt.

Mehr darüber erfahren Sie unter [Mokassin] und in unserer [Sioux Geschichte].

Und wie spricht man Sioux aus?

Auch diese Frage begegnet uns immer wieder.

Der Name Sioux ist ein historischer Sammelbegriff, der für verschiedene indigene Gruppen der Dakota, Lakota und Nakota verwendet wurde. Im Englischen wird das Wort ungefähr „Su“ ausgesprochen.

Bei der Marke Sioux hat sich dagegen seit der Gründung im schwäbischen Walheim auch die deutsche Aussprache „Si-ux“ fest etabliert. Genau diese Aussprache kennen viele unserer Kunden seit Jahrzehnten.

Wer also bei Sioux von seinen Lieblingsschuhen spricht, darf dies guten Gewissens auf die schwäbische Art tun.

Eine Verbindung, aus der mehr entstand

Aus der Begegnung zwischen Robert und Sioux entstanden über die Jahre auch gemeinsame Projekte.

Dazu gehörte beispielsweise eine Charity-Aktion zugunsten der Red Cloud Indian School in South Dakota. Für die Aktion wurden weiße Canvas-Grashopper von verschiedenen Persönlichkeiten individuell gestaltet und anschließend versteigert. Der Erlös wurde für die Bildungsarbeit vor Ort gespendet.

Damit ging die Verbindung zu Robert über Veranstaltungen und Markenkommunikation hinaus.

Robert und Sioux – eine besondere Geschichte

Was 2014 mit einer Einladung zum Firmenjubiläum begann, entwickelte sich zu einer Verbindung, die Sioux über viele Jahre begleitet hat.

Vielleicht ist genau das der schönste Teil dieser Geschichte: Robert kam nicht durch eine klassische Werbeagentur oder ein Casting zu Sioux. Er hatte selbst den ersten Kontakt zur Marke gesucht.

Aus einem Brief wurde eine Begegnung. Aus einer Begegnung entstand eine Freundschaft.

Und so gehört Robert Alan Packard heute für viele Menschen, die Sioux schon lange begleiten, ganz selbstverständlich zu unserer Geschichte.

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